Die Hilfsmittel



Zamorras Amulett
Professor Zamorras Amulett, anfangs »Amulett des Leonardo deMontagne«, später »Merlins Stern«, genannt »Haupt des Siebengestirns von Myrrian-ey-Llyrana« oder »7. Stern von Myrrian-ey-Llyrana«, wurde vor etwa 1000 Jahren von Merlin aus der Kraft einer entarteten Sonne geschaffen, indem Merlin »einen Stern vom Himmel holte«. Entgegen seinen 6 Vorgängern (eines stärker und besser als das jeweils vorige, aber immer noch nicht perfekt genug) erfüllte es Merlins Erwartungen und dient seit langer Zeit als Zamorras Hauptwaffe. Das Amulett ist, wie die anderen 6 auch, magisch neutral, das heißt, daß seine Magie die »Farbe« quasi mit dem Benutzer wechseln kann. Deshalb konnte auch Leonardo deMontagne es lange Zeit anwenden. Es heißt, die anderen 6 Sterne zusammen seien in der Lage, Merlins Stern zu bezwingen. Bewiesen wurde es bisher nie. Aber es war wohl auch der Grund, weshalb Taran, ein künstliches Bewußtsein, welches sich in dem Amulett bildete und später körperlich existent wurde, den anderen möglichst nicht begegnen wollte, die ihrerseits gemeinsam ebenfalls für die Entstehung eines Wesens namens Shirona gesorgt haben, indem sie die Energie hierfür bereitstellten. Shirona versuchte mehrfach, Taran bzw. Zamorras Amulett zu vernichten.
Zamorras Amulett, Zeichner: Michael Weigel      Mit Hilfe des Amuletts sind Zamorra und Nicole unter anderem in der Lage, die Zeitschau durchzuführen. Man versetzt sich dabei in eine Art Halbtrance und ist in der Lage, bis zu 24 Stunden in die Vergangenheit der unmittelbaren Umgebung des Amuletts zu schauen. Die Bilder erscheinen dabei wie auf einem Mini-Bildschirm in der Mitte des Amuletts und können auch von anderen Personen gesehen werden. Dieser Prozeß ist sehr kraftraubend, daher stellen die 24 Stunden eher eine physische Grenze dar. Es kann bei der Zeitschau eine Art Speicherung des in der Vergangenheit aktuellen Zeitpunktes durchführen, so daß ein »Wiedereinstieg« später jederzeit möglich ist, ohne jeweils wieder umständlich von der Gegenwart in dieVergangenheit zurück wandern zu müssen.
     Außerdem versucht das Amulett, seinen Träger vor Angriffen feindlich gesinnter Magie durch eine Art grünlich wabernden Energieschirm zu schützen, der den Körper des Trägers umfließt und bei Körperkontakt auch eine zweite Person mit einbeziehen kann. Dies funktioniert nicht bei normalen Waffen oder neutraler Magie, wie sie z. B. Dhyarra-Kristalle erzeugen. Bei Schwarzer Magie funktioniert es (fast) immer. Auch versucht das Amulett oft, als drohend gefährlich eingestufte Gegner anzugreifen. Die magischen Schläge in Form silberner Blitze sind meist verheerend. Auch vom Träger gesteuerte Angriffe lassen sich durchführen. Eine weitere wichtige Eigenschaft des Amuletts ist, daß es sich sowohl von Zamorra als auch von Nicole per Gedankenbefehl herbeirufen läßt. Es landet dann innerhalb von Sekunden in der Hand des Rufers. Wände oder Entfernungen spielen dabei keine Rolle, lediglich vor Dimensionsgrenzen muß es kapitulieren. Bis sich Taran aus dem Amulett löste und einen eigenen Körper bildete, sprach das Amulett (also Taran) auch telepathisch mit Zamorra, meist indem es spöttische Kommentare oder Hinweise gab.
     Unter nicht vorhersehbaren Bedingungen verschmilzt es zuweilen mit Nicole Duval zu einer noch mächtigeren Waffe, dem FLAMMENSCHWERT. Dieses besteht aus einer etwa mannshohen Flammensäule, welche unter den Gegnern wütet, schlimmer als die biblische Entsprechung des Erzengel-»Flammenschwertes«. Es ist bislang nicht gelungen, die Gründe für die Entstehung des FLAMMENSCHWERTS herauszufinden, noch warum es gerade Nicole ist, die mit dem Amulett hierzu verschmilzt. Fest steht, daß es für sie in sehr kräftezehrender Prozeß ist, den sie selbst nicht willentlich herbeiführen kann. Zudem fehlt ihr hinterher jede Erinnerung an die Aktion.
     Zur Aktivierung der Amulett-Magie lassen sich die an sich »festen«, etwas erhaben gearbeiteten Hieroglyphen auf dem äußeren Silberband mit leichtem Fingerdruck millimeterweit verschieben, um einzeln oder in Kombination bestimmte magische Funktionen auszulösen (von denen Zamorra bislang nur einen winzigen Bruchteil enträtselt hat). Sofort danach gleiten die Hieroglyphen wieder in ihre alte Position zurück und sind wieder »fest«. Eine andere Möglichkeit, Funktionen des Amuletts zu aktivieren, ist ein gezielter Gedankenbefehl.
     Amulett-Magie und Dhyarra-Magie harmonierten lange Zeit nicht miteinander, sondern störten sich, wenn sie gemeinsam eingesetzt werden. Um das trotzdem tun zu können, bedurfte es einer langwierigen und kräftezehrenden magischen Prozedur, um das Amulett auf den Dhyarra-Kristall einzustellen (und das hinterher wieder rückgängig zu machen). Dasselbe Problem zeigte sich bei eventueller Zusammenarbeit mit dem Ju-Ju-Stab.
     Inzwischen jedoch weiß Zamorra durch das Öffnen eines der 13 Siegel des »bösen Buches«, wie er durch eine ihm vorher nicht bekannte Hieroglyphenkombination Amulett und Dhyarra einfach aufeinander abstimmen kann.
     Ebenso ist es mit einer weiteren Kombination möglich, Weltentore zu öffnen ...
     Unwirksam ist das Amulett bei der Hexe Baba Yaga, beim Lachenden Tod, gegen Dämonen der Corr-Sippe und gegen die Meeghs.

Balmung
Das Schwert, welches einst Siegfried führte, wurde Michael Ullich einst von den Elben, die im Rhein den Nibelungenschatz bewachen, zur Verfügung gestellt, als es darum, zusammen mit Zamorra und auch Carsten Möbius, den von Amun-Re gestohlenen Nibelungenring zurückzuerobern. Nach dem diese recht zeitaufwendige Aufgabe nach längerem erledigt werden konnte, gab Michael Ullich das Zauberschwert in die Hände der Elben zurück, obwohl diese es nicht forderten. Der Grund war, daß Ullich bei der Rückeroberung des Ringes der Nibelungen auch das Schwert Salonar erbeuten konnte.
Text: Andreas Huber

Zeichnung: Lutohin Bildkugel
Ein großes, freischwebendes Objekt mitten im Saal des Wissens, welcher sich in Merlins Burg Caermardhin befindet. Früher hatte der alte Zauberer von Avalon damit die Möglichkeit, seine Schützlinge überall in den ihm vom Wächter der Schicksalswaage anvertrauten Welten zu verfolgen, doch seit jenen Ereignissen im Saal des Wissens, bei dem Merlin von der Zeitlosen in einen Kokon aus gefrorener Zeit eingesponnen wurde und das Einhorn von Morgana leFay mit der Bildkugel kollidierte, worauf diese und das Fabelwesen vernichtet und große Schäden im Saal angerichtet wurden, hat sich dies geändert. Die neue Bildkugel ermöglicht es Merlin und auch jedem anderen Benutzer, der damit umzugehen versteht und auch die Erlaubnis hat, den Saal des Wissens zu betreten, nur noch, ein Objekt oder eine Person seiner Wahl zu betrachten, wenn es sich auf der Erde aufhält. Diese Einschränkung der früheren Leistungsfähigkeit läßt sich wohl darauf zurückführen, daß die Schäden an den magischen Einrichtungen des Saales des Wissens umfangreicher waren als zuerst angenommen, und Merlin lange Zeit nicht selbst in der Lage war, die Schäden zu reparieren oder Ausgleich zu schaffen für die zerstörten Einrichtungen. Was die neue Bildkugel noch alles zu bewirken vermag, ist wohl nur Merlin bekannt.
Text: Andy Huber

Bild: Candy Kay E-Blaster
Strahlwaffe, ursprünglich von der DYNASTIE DER EWIGEN entwickelt. Die Waffen unterscheiden sich von »normalen« Pistolen durch den von schmalen Kühlrippen umwundenen Lauf und die leicht trichterförmige Mündung, in welcher ein Projektionsdorn als Abstrahlpol steckt. Die Waffen beziehen ihre Energie aus auswechselbaren und aufladbaren Batterien und lassen sich wahlweise auf Laser- oder Betäubungsmodus umschalten. Der Laserstrahl, als Einzel- oder Dauerfeuer schaltbar, zeigt sich als nadelfeiner blaßroter Lichtfinger; der Elektroschock (Betäubungsmodus) ist ein blaßblau flirrendes Blitzgewitter und kann je nach Dosierung kurz- oder langfristig paralysieren. Die Reichweite beträgt in diesem Fall etwa 20 Meter; im Lasermodus etwa 1000 Meter, wobei bei steigender Entfernung der Wirkungsgrad abnimmt.
     Neben dieser gebräuchlichsten Form der Handfeuerwaffen gibt es auch noch diverse, optisch anders gestaltete Modelle in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Leistungsklassen.
     Für den etwas »professionelleren« Einsatz, vorwiegend im militärischen Einsatz, gibt es noch leistungsstärkere und größere Strahlgewehre, die noch erheblich größeren Flurschaden anrichten und gegen die selbst die Schutzeinrichtungen kleinerer Kampfraumschiffe wenig Widerstand entgegensetzen können.

Buch der 13 Siegel
Ein geheimnisvolles, uraltes Buch, das Zamorra eher zufällig in seiner Bibliothek entdeckte (Band 800) oder war es kein Zufall? Er kann sich nicht erinnern, wie er in den Besitz dieses Buches gekommen ist. Der Druide Gryf behauptete, es vor sehr langer Zeit bei Merlin gesehen zu haben, war sich dessen aber nicht ganz sicher.
     Das von Gryf »böses Buch« genannte Werk war in einer uralten Dämonensprache verfaßt, die heute selbst innerhalb der Schwarzen Familie kaum noch jemand kennt, und mit Dämonenblut auf Dämonenleder geschrieben. Zu der Schrift gehörten Zeichnungen, wie sie Hieronymus Bosch nicht besser hinbekommen hätte, und die sich bei näherem Betrachten zu bewegen begannen und Szenen wie in einem Film ablaufen ließen.
     Das Buch war in 13 Kapitel unterteilt, von denen jedes durch ein Siegel geschützt wurde. Wurde eines der Siegel geöffnet, stellte es Zamorra eine Aufgabe, die von Mal zu Mal gefährlicher und tödlicher wurde. Er mußte diese Aufgaben dann lösen. Dabei wurde er im Lauf der Zeit »siegelsüchtig« und ergriff notfalls auch schon mal illegale Maßnahmen, um das jeweils nächste Siegel der Macht öffnen zu können, das eher ein Siegel der Verdammnis war. Dabei lernte Zamorra auch »neue«, ihm bisher unbekannte Funktionen seines Amuletts kennen.
     Ferner tauchte zu jeder Siegelöffnung eine rätselhafte schwarze Katze auf, um anschließend spurlos wieder zu verschwinden.
     Als das letzte der 13 Siegel geöffnet wurde, geschah etwas Ungeheuerliches: Sämtliche Spiegelwelten und sämtliche Amulette außer dem Zamorras sowie das Buch selbst wurden unwiederbringlich zerstört. Zugleich wurden alle Zeitparadoxa gelöscht.

Sternenstein in böser Hand, Zeichner: WKG Dhyarra-Kristalle
auch »Sternensteine« genannt, kleine, blau funkelnde Kristalle mit ungeheurer magischer Kraft, die ihre Energie aus Weltraumtiefen holen. Um sie zu benutzen, muß der Benutzer sie mit unmittelbarem Hautkontakt berühren und eine klare, bildhafte (comic-ähnliche) Vorstellung von dem haben, was durch die Magie bewirkt werden soll, was speziell bei abstrakten Geschehnissen starke Konzentration und Fantasie bedingt.
     Die Kristalle sind eingeteilt in 1. bis 13. Ordnung, wobei im Normalfall bei 10. Ordnung »Schluß« ist. Darüber beginnt der Begriff »Machtkristall«, der früher bei 11., heute bei 13. Ordnung liegt. Es darf theoretisch stets nur einen einzigen Machtkristall geben, da er zugleich Legitimation des ERHABENEN der DYNASTIE DER EWIGEN darstellt.
     Um einen Dhyarra zu benutzen, bedarf es eines entsprechenden Para-Potentials (nicht gleichbedeutend mit Para-Fähigkeiten oder magischen Kräften!). Ein zu starker Kristall brennt dem Nutzer geradezu das Gehirn aus und tötet ihn günstigenfalls; schlimmer ist unheilbarer Wahnsinn.
     Die Ewigen benutzen schwarze Dhyarra-Kristalle, die von Kieselstein- bis Elefantengröße variieren können, als Energielieferanten für ihre Raumschiffantriebe!

Druiden-Fähigkeiten
Gemeint sind hier die Fähigkeiten der Silbermond-Druiden. Sie können Gedanken lesen und senden, sich durch Gedankenkraft von einem Ort zum anderen bewegen, wobei allerdings nicht nur die geistige Konzentration auf das Ziel, sondern auch eine auslösende Bewegung nötig ist (zeitloser Sprung). Dabei sind sie in der Lage, bis zu zwei andere Personen (oder eine entsprechende Masse) mitzunehmen. Ferner können sie Dinge durch ihre Magie bewegen, hypnotisieren und allerlei andere kleine magische Kunststücke bewirken. Wenn sie ihre Magie einsetzen, beginnen die schockgrünen Augen grell zu leuchten.
     Diese Fähigkeiten können natürlich nicht unbegrenzt eingesetzt werden; sie sind erschöpfend, und zwischendurch müssen die Silbermond-Druiden ihre Kräfte wieder regenerieren.

Zeichnung: Sebastean Boada Excalibur
Volkstümliche Bezeichnung; eigentlich richtig »Caliburn«, das Schwert des König Artus. Nach dessen Tod verbarg Merlin das Schwert lange Zeit in der Mardhin-Grotte vor den Blicken der Sterblichen. Als sich die beiden Halbgötter/-dämonen Damon und Byanca aus der Straße der Götter zurückzogen, um bei Merlin Asyl zu suchen, wurden sie in der Mardhin-Grotte in Stasis versetzt und ihre beiden Dhyarra-Kristalle von Merlin zu einem Dhyarra-Kristall unbekannter Ordnung verschmolzen. Diesen Kristall setzte er anschließend in das Zauberschwert ein und deponierte es wieder in der Grotte.
     Während der Zeit, als Merlin in seinem von der Zeitlosen erschaffenen Eisgefängnis eingefroren war, versuchte Gryf ap Llandrisgryf der Tochter Merlins, Sara Moon, die zu der Zeit noch ERHABENE der DYNASTIE DER EWIGEN war, habhaft zu werden. Zu diesem Zwecke stahl er das Schwert aus der Grotte und ließ in Umlauf bringen, daß es ein magisches Schwert gäbe, in dem ein Dhyarra eingebettet sei, der stärker als ein herkömmlicher Machtkristall sei. Sofort machten sich sowohl die Dynastie als auch die höllischen Kreaturen auf die Jagd nach dem Schwert, ebenso wie Zamorra, Nicole und Ted Ewigk, die Gryf unterstützen wollten. Zum großen Showdown zwischen den ganzen Parteien kam es schließlich in der Welt Ash' Naduur, wo Ted Ewigk den Schwert-Kristall gegen Sara Moon einsetzte. Da er aber durch die Verschmelzung nicht stabil genug war, wurde er dabei vernichtet, zerstörte dabei jedoch auch noch den Machtkristall von Sara Moon. Das Zauberschwert ohne den Kristall wurde später von Gryf wieder in die Mardhin-Grotte gebracht, wo es sich noch immer befindet.
Text: Andreas Huber

»Einsatzkoffer«
Groß wie ein Aktenkoffer und aus Aluminium, beinhaltet er allerlei magische Hilfsmittel wie Gemmen, Pülverchen, Salben, Tinkturen, Kräuter, Kreide, Weihwasser und was der Zauberer sonst noch so an hilfreichen Substanzen braucht. In der Vielfalt der Dinge findet Zamorra meist das, was er benötigt ...

Flammengürtel von Boroque
Ein uraltes magische Artefakt, welches in den falschen Händen unglaubliche Zerstörungskraft entwickeln konnte. Zamorra erbeutete den Flammengürtel in der Vergangenheit Roms von der Gifthexe Lucustra und versteckte ihn zunächst für Uneingeweihte unauffindbar in der Ewigen Stadt, bevor er in seine eigene Zeit zurückkehrte. Später wurde der Flammengürtel von Carsten Möbius und Michael Ullich, die im Auftrag Merlins handelten, dazu verwendet, als magische Bombe umfunktioniert das Basisschiff der zur Invasion anrückenden Ewigen zu sprengen, wobei auch der ERHABENE Erik Skribent sein Ende fand.
Text: Andreas Huber

FLAMMENSCHWERT
Eine Verbindung zwischen Nicole Duval und Merlins Stern, welche oft in Situationen größter Not spontan entsteht. Nicole selber kann diesen Vorgang nicht bewußt steuern und in der Zeit, in der das FLAMMENSCHWERT existiert, sind weder Nicole noch das Amulett materiell vorhanden. Das FLAMMENSCHWERT selbst stellt so etwas wie eine weißmagische Superwaffe dar, gegen die bisher noch kein Schwarzblütiger bestehen konnte. Lange Zeit stellte es auch die einzige effektive Waffe der Zamorra-Crew gegen die Meeghs dar. Obwohl das Amulett allein nichts gegen die Meeghs bewirkte, stellte es in Verbindung mit Nicole die ultimative Waffe gegen die Schattenwesen dar. Aber selbst mächtige Dämonen, wie einst Asmodis oder sogar die MÄCHTIGEN, mußten sich vor dieser Waffe fürchten.
     Nachdem das FLAMMENSCHWERT seine Aufgabe erledigt hat, trennt es sich wieder in seine beiden Bestandteile, Amulett und Nicole, auf, wobei Nicole jede Erinnerung an die Zeit, in der sie im FLAMMENSCHWERT integriert war, fehlt. Sie endet im Moment der Entstehung und setzt wieder ein im Moment der Auflösung.
     Zum ersten Mal entstand diese magische Superwaffe, als Zamorra und Nicole in eine Dimension verschlagen wurden, die von Meeghs kontrolliert wurde und in der eine nicht unwesentliche Anzahl der silberhäutigen Chibb versklavt wurde.
Text: Andreas Huber

Gürtelschließe
Eine elliptische, etwa 12 Zentimeter lange Gürtelschließe im Western-Look, von einem großen Drudenfuß-Symbol verziert und weißmagisch aufgeladen. Sie schützt vor schwach ausgeprägter Schwarzer Magie. Zamorra benutzt sie allerdings sehr selten.

Ju-Ju-Stab
Unterarmlang, aus Holz und mit allerlei Schnitzereien verziert, denen eine unglaublich magische Kraft innewohnte. Am oberen Ende befand sich ein geschnitzter Jaguarkopf, der, wenn man ihn zu lange ansah, etwas anderes darzustellen schien. Er stellte die ultimative Waffe gegen Dämonen dar früher auch gegen dämonisierte Menschen und Geister, doch diese Fähigkeit verlor er nach einer Kollision mit Pater Aurelians Brustschild. Schon eine bloße Berührung mit dem Stab genügte, um jeden echten Dämon zu töten unabhängig von dessen Stärke. Selbst Lucifuge Rofocale mußte sich seiner Macht beugen und fliehen, als ihn Magnus Friedensreich Eysenbeiß einst damit von seinem Thron vertrieb.
     Zamorra erhielt diese Waffe einst von dem sterbenden Ju-Ju-Zauberpriester Ollam-Onga und nutzte ihn lange Zeit selbst, bevor er ihn zwecks genauerer Untersuchung an Robert Tendyke weitergab, der hoffte, mehr darüber herauszufinden. Yves Cascal entwendete einige Zeit später den Ju-Ju-Stab aus dessen Besitz, um damit auf Jagd nach Lucifuge Rofocale zu gehen, der seinen Bruder Maurice auf dem Gewissen hatte. Sowohl Tendyke als auch Zamorra als der eigentliche Besitzer duldeten diesen »Diebstahl« stillschweigend.
     Als der Stab wiederum von Rico Calderone entwendet wurde, machten sich Zamorra und Cascal auf die Suche danach. Bei den anschließenden Kämpfen zwischen Calderone, Ty Seneca, Zamorra und Cascal wurde der Ju-Ju-Stab durch ein verirrtes Pyrophorit-Geschoss aus Cascals Waffe getroffen und in den Flammen zerstört.
Text: WKG & Andy Huber

Para-Spur
Para-Spuren bestehen zwischen den meisten magischen Orten der verschiedensten Welten und Unterwelten, man muß sie nur sehen, um sie benutzen zu können. Nicht jeder kann das. Um an einen anderen Ort zu gelangen, muß man, wie beim zeitlosen Sprung der Silbermond-Druiden, eine exakte Zielvorstellung haben. Im Gegensatz zum zeitlosen Sprung verstreicht jedoch eine kleine Zeitspanne. Hin und wieder benutzt Asmodis eine Para-Spur.

Prydo
Der magische Zauberstab des Magnus Friedensreich Eysenbeiß, der es ihm ermöglichte, Manipulationen an der Zeit durchzuführen. Bei einer seiner Aktionen verlor er ihn jedoch an Zamorra, der den Stab zur genaueren Untersuchung an seinen Freund Bill Fleming übergab. Als Bill auf Grund des Todes seiner Lebensgefährtin Manuela Ford und der Manipulationen, die auf Befehl von Leonardo deMontagne an ihm durchgeführt wurden, die Seiten wechselte, vertiefte er sich immer mehr in die Benutzung des magischen Stabes, und mit seiner Hilfe gelang es ihm dann sogar, zusammen mit Leonardo die magische Barrierre um Château Montagne zu unterwandern, indem sie auf dem Umweg durch die Zeit eine kurzfristige Lücke in der Abschirmung ausnutzten. Bei den anschließenden Kämpfen wurden nicht nur ein Teil des Schlosses in Schutt und Asche gelegt und Bill Fleming getötet, sondern auch der Prydo vernichtet.
Text: Andy Huber

Bild: Candy Kay Regenbogenblumen
Gruppen (»Kolonien«) von großen Blumen mit mannsgroßen Blütenkelchen. Immerblühend. Je nach Beleuchtung und Betrachterperspektive schimmern die Kelche in allen Farben des Regenbogenspektrums.
     Wer zwischen die Blumen tritt und eine exakte Vorstellung von seinem Zielort oder seiner Zielperson hat, tritt zwischen den dortigen Blumen wieder ins Freie es erfolgt ein zeitlos kurzer Transport, ähnlich dem mit einem Transmitter. Befinden sich in der Nähe des Ziels oder der Zielperson keine Regenbogenblumen, findet ein Transport natürlich nicht statt! Beim Transport ist es unerheblich, ob das Ziel sich in der gleichen Welt befindet oder in anderen Dimensionen oder in der gleichen Zeit Reisen in die Vergangenheit (und in die Zukunft!) sind möglich ...
     »Kolonien« dieser Regenbogenblumen befinden sich unter anderen in Ted Ewigks Villa »Palazzo Eternale« in Rom, in Robert Tendykes Anwesen in Florida und natürlich in Zamorras Château Montagne. Hier wachsen die Blumen unter einer künstlichen Mini-Sonne in einem Gewölbe im Château-Keller.
     Ihre Herkunft ist bisher ungeklärt. Bekannt ist, daß die Unsichtbaren überall im Universum Regenbogenblumen anpflanzen. (Und daß auch Zamorra und Nicole bisweilen Gärtner spielen). Auch ist inzwischen bekannt, daß das Volk der Caltaren mit Regenbogenblumen reist, die im Gegensatz zu ihren normalen »Artgenossen« selbst ihren Standort wechseln, wenn man sich auf den jeweiligen Ort konzentriert. Somit ist es ihnen möglich, erst eine »Gegenstation« dorthin zu schicken, wo noch keine »Blumenkolonie« vorhanden ist, und dann selbst dorthin zu reisen. Diese Blumen benötigen nach der »Selbstsendung» eine kurze Regenerationszeit und sind dann uneingeschränkt einsatzfähig.
Text: WKG & Andy Huber

Ring der Nibelungen
Ein unglaublich mächtiges, magisches Geschmeide aus altvorderer Zeit, wurde seit undenklichen Zeiten von den Elben im Rhein bewacht. Als es Amun-Re, dem Schwarzmagier von Atlantis, gelang, den Ring an sich zu bringen, schickten ihm die Elben Zamorra und seine Freunde mit dem Auftrag hinterher, den Ring auf jeden Fall zurückzubringen, da er in Amun-Re's Händen eine unglaublich gefährliche Waffe darstellte. Zu diesem Zweck gaben sie ihnen das Schwert Balmung und Alberichs Tarnkappe als Hilfsmittel mit.
     Amun-Re eignete sich den Ring aber nicht nur als Waffe an, sondern zugleich auch als Kraftquelle, um die durch seinen langen Todesschlaf bedingte Schwäche auszugleichen. Mit seiner Hilfe war es ihm sogar möglich, die Barriere von Zeit und Raum aufzubrechen und vor seinen Verfolgern ins alte Ägypten zu flüchten.
     Als es Zamorra und seine Mitstreitern nach längerer Zeit endlich gelang, Amun-Re den Ring wieder abzujagen, wurden die drei magischen Gegenstände wieder im Rhein versenkt, damit sie aufs neue von den Elben bewacht werden können.
Text: Andy Huber

Saal des Wissens
Der Saal des Wissens befindet sich mitten in Merlins unsichtbarer Burg und hat von seiner Ausdehnung her eine größere Abmessung als Caermardhin selbst, was wohl nahe legt, daß Merlin ihn in eine andere Dimension hinein gebaut hat. Die Wände sind, so weit das Auge reicht, bedeckt von unzähligen Kristallen, in denen eine unglaubliche Menge an Wissen gespeichert ist. In der Mitte des Saales schwebt die Bildkugel, welche Merlin benutzt, um sich über das Geschehen auf den ihm anvertrauten Welten zu informieren.
     Da die im Saal des Wissens gespeicherten Informationen nicht jedem zugänglich gemacht werden dürfen, können nur Personen den Saal betreten, die zwei Voraussetzungen erfüllen. Erstens müssen sie die relative Unsterblichkeit besitzen und zweitens von Merlin selber die Erlaubnis erhalten haben. Alle anderen werden von den multiplen Sicherheitsmechanismen der Burg unweigerlich vernichtet.
Text: Andy Huber

Siebengestirn von Myrrian-ey-Llyrana
7 optisch identische magische Amulette, die einst von Merlin als magische Waffen und Werkzeuge geschaffen wurden. Erst das siebte der Arnulette, vor fast 1000 Jahren geschaffen aus der Kraft einer entarteten Sonne, entsprach Merlins Erwartungen. Es dient heute Zamorra als Hauptwaffe.
     Woraus die anderen sechs Amulette geschaffen wurden, ist bislang nicht bekannt, auf jeden Fall waren alle Sterne des Siebengestirns magisch neutral, konnten also von ihrem jeweiligen Träger entsprechend beliebig für Schwarze oder Weiße Magie eingesetzt werden.
     Ihre Stärke und Perfektion wuchs in der Reihenfolge ihrer Erschaffung. Es hieß, die ersten 6 Amulette könnten gemeinsam das 7. Amulett bezwingen. Doch die direkte Konfrontation und somit die Beweisführung blieb aus. Nur einmal kam es fast dazu, als sich während der ersten Invasion der DYNASTIE DER EWIGEN alle Amulettträger auf Ash'Naduur gegenüberstanden. Nur der Umstand, daß einer der sechs Ewigen-Amulettbesitzer in Wirklichkeit Asmodis war, verhinderte damals die Kraftprobe der SECHS gegen das EINE. Kurz darauf wurden die Amulette samt ihrer Träger mittels Pater Aurelians Brustschild in die Unendlichkeit von Zeit und Raum verstreut. Seitdem standen sich nie mehr alle 7 Amulette gleichzeitig gegenüber
     Aus dem 7. Amulett ging das als zunächst im Amulett als künstliches Bewusstsein entstandene Amulettwesen Taran hervor, aus dem 6. Shirona. In diesem zweiten Fall wurde die Magie der ersten 5 Amulette gespiegelt und diese Spiegelung vom 6. aufgenommen, in dem sich »DAS WERDENDE« bildete, aus dem dann Shirona hervorging.
     Als Lucifuge Rofocale, der mehrere der Amulette besaß, deren verhängnisvolle Auswirkungen auf sich selbst bemerkte (er drohte, wahnsinnig und süchtig nach dem Gebrauch der Amulette zu werden), schleuderte er sie in verschiedene Richtungen in den Kosmos. Über den Verbleib der ersten 4 ist derzeit nichts bekannt. Das 6. und somit zweitstärkste Amulett besaß Ombre, das 5. besaß Asmodis. Im Zuge des Siegelbuch-Infernos wurden alle Amulette bis auf das Zamorras zerstört und Shirona getötet.
Text: WKG & Andy Huber.

Gryfs Silberstab
Lange Zeit besaß der Silbermonddruide Gryf ap Llandrisgryf einen magischen Silberstab, der seine Magie verstärkte und ihn dadurch im Kampf oft gute Dienste leistete. Da er wie auch Zamorras Amulett aus Merlins Zauberschmiede stammte, hatte er noch diverse weitere Funktionen, wie z.B. die Möglichkeit Licht zu verstrahlen, damit der Anwender im Dunkeln mehr sehen konnte.
     Im Ruhezustand war der Silberstab etwa so groß wie ein Kugelschreiber und wuchs bei Benutzung teleskopartig auf ca. einen Meter Länge an, ohne jedoch seine glatte Oberfläche zu verlieren. Bei einem ihrer gemeinsamen Einsätze, Gryf war außer Gefecht gesetzt, lieh sich Teri Rheken den Silberstab aus, um zusammen mit Zamorra gegen eine dämonische Bedrohung vorzugehen. Dabei wurde der magische Zauberstab dann leider vernichtet.
Text: Andy Huber.

»Spiegel des Vassago«
Eine Wasserfläche beliebiger Größe ein Ozean oder eine Kaffeetasse , die durch die Beschwörung Vassagos in eine Art Spiegel verwandelt wird, in welchem die Dinge sichtbar werden, die der Beschwörende sehen möchte bzw. die Vassago ihm zeigen kann.

Stiefel
Langschäftige, bis zu den Oberschenkeln reichende Stiefel aus dem Leder des Vaaro-Stieres, die für Professor Zamorra in der Welt Koda maßgefertigt wurden. Sie schützten ihn, d.h. zumindest seine Beine, vor schwarzmagischen Attacken. Außerdem konnten sie sprechen und diskutierten bisweilen uferlos, unsinnig und lästerlich-philosophisch. Sie nannten sich selbst »Lefty« und »Righty«. Bei einem von Zamorras Kämpfen gegen Dämonen wurden sie schließlich, während sie ihm das Leben retteten, zerstört.

Zeichner: WKG »Straße der Götter«-Outfit
Magische Kleidung, die ihre Träger vor den Auswirkungen feindlicher Zauberei schützt. Sie besteht aus einem Material, das in den Farben des Regenbogenspektrums glitzert und wurde Professor Zamorra und seiner Gefährtin Nicole Duval von den OLYMPOS-»Göttern« der Straße der Götter zur Verfügung gestellt.
     Die Ausstattung besteht aus wadenhohen Stiefeln, einem recht kurzen Umhang und für Zamorra aus einem sehr hautengen Trikot sowie für Nicole aus drei selbsthaftenden Sternen, die nach dem Willen der Trägerin beliebig auf der Haut verteilt verden können. Das Outfit schützt zwar vor Schwarzer Magie, nicht aber vor neugierigen Blicken anderer und ist daher nach Nicoles Auffassung eher disco- als kampf-geeignet.
     Bisher haben sie und Zamorra diese »Kleidung« nur recht selten eingesetzt, und wenn, dann vorwiegend in der 1999 von der DYNASTIE DER EWIGEN vollständig vernichteten Straße der Götter.

Alberichs Tarnkappe
Die Tarnkappe wurde Zamorra von den Elben im Rhein übergeben, als Hilfsmittel für die Rückgewinnung des von Amun-Re gestohlenen Ringes der Nibelungen. Zamorra gab dieses graue, netzartige Gespinst an Carsten Möbius weiter, der bei der Suche nach dem Ring mehr damit anzufangen wußte.
     Aktiviert wurde die Tarnkappe mit dem Spruch »Nacht und Nebel, niemand gleich« und ermöglichte es außer dem Träger auch noch weiteren Personen, unter deren Deckmantel zu agieren, solange sie Körperkontakt zum Träger hielten. Nachdem der Ring der Nibelungen von Amun-Re zurückerobert werden konnte, versenkten Carsten Möbius, Michael Ullich und Zamorra sowohl den Ring, als auch die Tarnkappe und das Schwert Balmung wieder im Rhein.
Text: Andreas Huber

Thors Hammer
Eine magische Waffe des Ewigen Thor von Asgaard, äußerlich eine etwas vergrößerte Version eines Vorschlaghammers. Kurz vor seinem Tod in der Straße der Götter schenkte Thor den Hammer Zamorra. Was diese Waffe wirklich vermag, wurde nie herausgefunden, da sie in der Koboldwelt beim Kampf Zamorras gegen den Erzdämon Baal zerstört wurde.
     Eigentlich war dieser Hammer die »Version 2.0«, da sein Vorgänger einst beim Kampf gegen einen Meegh-Spider, während der Invasion der Spinnenwesen in die Straße der Götter im Jahre 1982 unserer Zeitrechnung, vernichtet wurde. Aber von Zeus bekam Thor dann einen neuen, verbesserten Kriegshammer zur Verfügung gestellt.
Text: WKG & Andy Huber

Transfunk
Überlichtschhnell funktionierende Sprech- und Bildfunkverbindung, ursprünglich von der DYNASTIE DER EWIGEN entwickelt. Durch deren ERHABENEN Erik Skribent, der sich getarnt in der Geschäftsführung des Möbius-Konzerns etablierte und während der ersten Invasion der Ewigen enttarnt und ausgeschaltet wurde, gelangte der Konzern in den Besitz der Transfunk-Technologie. Carsten Möbius wiederum rüstete seinen Freund Zamorra mit einigen dieser Geräte für Château Montagne, Beaminster-Cottage und die Autos aus. Inwieweit Tendyke Industries nach der feindlichen Übernahme des Möbius-Konzerns von dieser Funktechnologie profitiert, ist noch nicht absehbar.
     Da die Funkwellen sich schneller als das Licht fortbewegen, ist der Transfunk mittels irdischer Funktechnik nicht abhörbar. Ein Transfunk-Empfänger ist dafür zwingend erforderlich.

Zauberschwerter
1. Gwaiyur, das Schwert der Gewalten, befand sich in Zamorras Besitz. Die Klinge ist mit Elbenrunen und den Zeichen der Schwarzzaubererei Amun-Res bedeckt und besitzt eine auffällige Parierstange.
Das Schwert sucht sich selbst aus, ob es jeweils für das Gute oder für das Böse kämpfen will. So kann es geschehen, daß es mitten im Kampf die Seiten wechselt und sich dem Kämpfer aus der Hand windet, um gegen ihn eingesetzt zu werden Aus diesem Grund benutzte Zamorra Gwaiyur nur äußerst selten.
2. Gorgran, das Schwert, das durch Stein schneidet, war im Besitz von Michael Ullich. Es wurde in einem vergessenen Tempel in der Wüste Libyens gefunden und ist ein einfaches Kampfschwert, das er immer in einer schwarzen Lederhülle bei sich trug.
3. Salonar, das Drachenschwert, geschaffen aus der Zunge eines Eisdrachen. Der vordere Teil der Klinge ist gespalten wie die Zunge einer Schlange. Die Parierstange ist nach vorn gebogen und der Knauf ein vom Schwert rückwärts gehender Halbmond. In den Knauf ist ein blaues Juwel eingesetzt. Salonar lässt sich mit seiner gespaltenen Klinge nur aus der Scheide ziehen, wenn Zauberei im Spiel ist. Das Schwert wurde kurz vor der 666-Krise in Florida gefunden.
     Diese drei Schwerter wurden in fernster Vergangenheit von dem Krieger Gunnar mit den drei Schwertern gegen den Schwarzzauberer Amun-Re geführt nur wenn ihn alle drei Klingen zugleich trafen, war er zu töten. Vorwiegend benutzte Gunnar das Schwert Gorgran als Kampfwaffe. Salonar wurde von Lec, dem Wassergeist, gehütet und von Gunnar erst nach hartem Kampf erworben. Eigentlich war es für ihn aber eher Ballast, weil es sich nur nutzen läßt, wenn Magie im Spiel ist. Und Gwaiyur war eigentlich das Schwert seiner Freundin, der Hexenprinzessin Moniema von Bo-roque.
     Erst in der Gegenwart gelang es Zamorra, Carsten Möbius und Michael Uilich, mit diesen drei Schwertern in gemeinsamem Kampf Amun-Re endgültig zu besiegen. Danach wurden Tor und Brücke, durch welche die von Amun-Re heraufbeschworenen Namenlosen Alten in die Welt der Menschen gelangen wollten, mit den drei Schwertern versiegelt und die gesamte unterirdische Tempelanlage, in welcher der Kampf stattfand, zubetoniert. Damit sind die Schwerter für alle Zeiten verloren, aber auch die Gefahr durch die Namenlosen Alten gebannt.

Merlins Zeitringe
Einst schuf Merlin zwei Ringe, mit denen es möglich ist, sich in der Zeit vor und zurück zu bewegen. In den einen setzte er einen blauen Edelstein und in den anderen einen roten. Während der »blaue« Zeitring die Reise in die Zukunft ermöglicht, kann man mit dem »roten« in die Vergangenheit reisen. Dem Ringträger ist es möglich, mehrere Personen mit auf seine Reise zu nehmen. Um die Magie des jeweiligen Ringes zu aktivieren, wird dieser dreimal um den Finger gedreht, wobei gleichzeitig Merlins Machtspruch rezitiert werden muß. Und schon gelangt der Reisende in die Zeit, auf die er sich konzentriert hat. Dabei ist anzumerken, daß er sich in der Vergangenheit oder Zukunft genau an jenem Fleck befindet, an dem er sich auch bei Antritt seiner Reise befand. Es ist z. B. nicht möglich, sich aus dem Frankreich des Jahres 2003 ins Amerika das Jahres 1800 zu bewegen. Diese örtlicher Versetzung muß entweder vor der Zeitreise oder danach mit zeitgenössischen Mitteln unternommen werden. Um in seine jeweilige Zeit zurück zu kehren, müssen der Ringträger und seine Begleiter sich im Umkreis von ca. 5 m des Ankunftsortes befinden, da sonst kein Rücktransport stattfindet. Es ist immer angeraten, mit dem selben Zeitring in seine Zeit zurück zu kehren, mit dem man die Reise angetreten hatte, da sonst offene Zeitschleifen entstehen, die auf Dauer das Raum-Zeitgefüge zu sehr belasten nehmen. Und noch ein Handicap sei erwähnt: Man kann aus der Zeit, in die man reist, nichts in die Gegenwart mit zurück nehmen, was nicht auch zuvor auf die entsprechende Reise gegangen ist.
     Den »roten« Zeitring erhielt Zamorra vor langer Zeit von Merlin ausgehändigt, während den »blauen« Ring Pater Aurelian in Besitz hatte. Als dieser sich vor vielen Jahren auf seine Suche nach seinem Stern machte, übergab er seinen Ring an Zamorra, sodaß dieser nun beide besitzt.
Text: Andy Huber






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